Hintergrund Eigenhaarverpflanzung

Viele Menschen leiden unter den folgen von Haarausfall, was leider meist mit kahlen Flächen, oder gar einer Glatze endet. Eine Verflanzung von eigenem Haar, der Eigenhaarverpflanzung, ist sogar medizinisch belegt die einzigste Möglichkeit, neuen und permanenten Haarwuchs sicher zu stellen. 

Bereits Studien haben hier gezeigt, dass bei der Verpflanzung von fremden Haar, sprich einer anderen Person, diese Haare leider nicht anwachsen. Eventuell liesse sich zwar mit bestimmten Mitteln eine  Abstoßung der neuen Haare seitens des eigenen Immunsystems verhindern, jedoch wäre die  chemische Belastung und Nebenwirkungen wohl enorm, auch im Hinblick auf den Erfolg. 

Unter Eigenhaarverpflanzung versteht man jedoch nur die Übertragung eigener gesunder, gegenüber dem erblichen Haarausfall  bzw. den männlichen Hormonen (DHT) unempfindlichen Haare, auf vormals kahle Stellen, wo diese dann erfreulicherweise diese Unempfindlichkeit (Donor-Dominanz) beibehalten. 

Was geschieht genau bei der Eigenhaarverpflanzung?

Bei Eigenhaarverpflanzung, also der Verpflanzung von eigenem Haar, werden hormonunempfindliche ,völlig gesunde Haarfollikel vom Hinterkopf oder dem seitlichen Haarkranz entnommen und an den kahlen Stellen, wie z.B. den Geheimratsecken, eingepflanzt. Hierbei gibt es nun verschiedene Methoden, angefangen von der Punch-Technik, Mini/Micrograft-Methode, über die modernere Follicular Unit Insertion (FUI) und die modernste Follicular Unit Extraction (FUE).

Während früher noch ganze Hautpartien für die Eigenhaarverpflanzung eingepflanzt wurden, sind neuste Haartransplantation - Methoden heute wesentlich feiner und es werden nur noch feinste natürliche Bündelungen des Haares, die follikulären Einheiten (FU`s) eingesetzt, welche der Natur entsprechen. 

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