"FUE & FUI" November 2003


Im November 2003 wurde ich bei DHI mit der FUE Technik  (Follicular Unit Extraction) behandelt, mit welcher ich leider nicht sehr zufrieden war.

Leider hatte ich anscheinend dort einen noch recht unerfahrenen Arzt erwischt. Als ich bei DHI ankam, dachte ich zuerst daran, dass man mir die alten Mini/Micro-Grafts von meiner 1.OP entfernt und durch follikularen Einheiten, sprich FU' s ersetzt. Der Arzt meinte jedoch, dass man besser verdichtet, dann würde auch die alte schlechte O.P. nicht mehr auffallen.

Jedenfalls würden mir dann später knapp über 200 grafts verpflanzt.  Eingesetzt wurden bei mir die Grafts mit einem Einsetzwerkzeug von DHI, dem "Implanter", welcher bei mir leider größere Löcher hinterlassen hat. Komischerweise sieht man bei behandelten Patienten von beispielsweise Dr. Zondos, der auch öfter mit dem Implanter arbeitet, keine Spuren. Anscheinend hängt es also davon ab, wie gut der Arzt mit diesem Einsetzwerkzeug arbeiten kann.

Der Implanter zum Einsetzen, wie zum Entnehmen, hatte übrigens ein Größe von ca.  1,0 - 1,2 mm im Durchmesser.  Selbst 3 - 4 Monate später sah man immer noch deutliche Spuren, vereinzelt rote Pusteln und es gab Entzündungen, welche ich mit Antibiotikum-Salbe behandelte. Zudem war die Haarichtung falsch gelegt worden und ebenso hat man in vorderster Reihe anstatt nur follikulare Einheiten mit 1 Haar zu setzen,  zu viele follikulare Einheiten, welche 3, oder sogar 4 Haare enthielten, gesetzt. Dadurch sah man einen deutlichen Unterschied von den noch vorhandenen natürlichen Haaren zu den später eingepflanzten.

Problematik im Entnahmebereich war, dass man meines erachtens auf einem zu kleinen Gebiet entnommen hat. Dies hatte zur Folge, dass man die Spuren dieser Entnahme sogar heute immer noch sieht, sobald die Haare rasiert werden.

Diese Problematik besteht  meiner Meinung nach bei all denen, die sich die Haare nicht komplett rasieren möchten. Oft wird einem gesagt, dass man für kleine FUE Sessions keine Komplett-Rasur benötigt, was einem natürlich auch entgegen kommt, da man sich ja meist nicht gerne ein Glatze rasiert. Man argumentiert so, dass die längeren Haare die Entnahmestelle verdecken, was auch vollkommen richtig ist.  

Die Gefahr besteht jedoch darin, dass auf einer kleinen Fläche zu viele follikulare Einheiten entnommen werden, was man später eventuell sehen kann. Es ist hier also zwingend ein erfahrener Arzt erforderlich, der genau weiss, wieviele Haare (follikulare Einheiten = FU`s) er maximal pro qcm aus einem speziellen Gebiet entnehmen kann.

Tip: Auch wenns schwerfällt. Auf Nummer sicher geht Ihr, wenn Ihr Euch die Haare runterrasiert, damit der Arzt gleichmäßig auf einer größeren Fläche entnehmen kann. Wollt Ihr dies jedoch unter keinen Umständen, sollte eben darauf geachtet werden, dass der Chirurg die nötige Erfahrung mitbringt und eben nicht auf einem zu kleinen Gebiet zuviele follikulare Einheiten entnimmt und zusätzlich ein kleiner Punch verwendet wird.

Haartransplantation im November 2003:

Zur Info:
Seit dem 01.04.2006 sind in Deutschland vergleichende Vorher/Nachher Bilder verboten. Daher darf ich hier keine Vergleiche mehr zeigen.
Hier also nur lediglich Bilder von mir, an unterschiedlich aufgenommenen Daten:

Hier ein Bild von mir im September/Oktober 2003

1Bild_vor_0.P._DHI_04_November_2003_2.jpg

 Dezember 2003

1Nach_2_2.OP_vorne_links_4_Wochen_spter_2..jpg

12Nach_2_1.OP_vorne_rechts_4_Wochen_spter.jpg

 Februar 2004

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Nach 3 Monaten links

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