Vorbereitung der Haartransplantation - die Planung

Eine richtige Planung ist beim Thema Haartransplantation ein wichtiger Bestandteil.

Hier versucht man die eventuelle zukünftige Entwicklung so gut wie möglich abzuschätzen, wenn auch dies leider nicht 100 % voraussehbar ist. Hierzu sollten auch Fragen nach dem Alter und des Haarausfalls der Familie mit eingeschlossen werden.

Beispielsweise ist es ein Unterschied, ob ein Patient noch sehr jung, beispielsweise 20 Jahre alt, oder ob der Patient schon um die 50 Jahre alt ist. Bei dem älteren Patienten ist eventuell nicht mehr mit gravierendem weiteren Haarausfall zu rechnen und hier kann man tendenziell, wenn auch individuell, anders planen.

Trotzdem wird man nie einen Haarausfall 100 % voraussehen können und deshalb ist eine gründliche Planung vor der Haartransplantation sehr wichtig.


Helfen kann hier die Mikroskopie

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Mit der Mikroskopie, auch Haardichtemessung genannt, kann man berechnen, wieviele natürliche Gruppierungen (FU`s) pro qcm wachsen. Hiermit bekommen man oft erstmals einen besseren Eindruck, wieviel FU`s pro qcm wachsen und wieviele FU`s für einen vollen Eindruck benötigt werden.

Zudem werden die zu bepflanzenden Gebiete vermessen und es kann ebenso ungefähr ermittelt werden, wieviele FU`s aus einem Haarkranz zu entnehmen sind. Anbieten tut sich hier auch die Simulation eines "Worst Cases" und man simuliert dann die Gestaltung der kahle Flächen mit der ungefähr berechneten zu entnehmenden FU`s. 

So geplant, lassen sich auch oft zu tief angelegte Haarlinien gerade bei jungen Patienten vermeiden.